Contrôles de suivi et intervention

Le SOL-DHR est responsable de la coordination et de l'organisation des contrôles de suivi médical des donneurs vivants de rein et de foie.


Fréquence des contrôles médicaux

Le contrôle précédant le don se déroule au centre de transplantation. Ensuite, les donneurs sont invités par le Registre suisse des donneurs vivants à se soumettre à un contrôle médical 1, 3, 5, 7 et 10 ans après le don, puis tous les deux ans, à vie.

Lorsque le prélèvement d'organe n'entraîne ni complication ni problème, les contrôles de suivi bisannuels suffisent.

 

Contenu de l'invitation au contrôle de suivi

  • Information écrite au donneur sur ce dont il faut tenir compte avant l'examen.

  • Questionnaires "Votre santé et votre bien-être" et "Réinsertion sociale après don d'organe".

  • Petit paquet avec tubes spéciaux pour l'urine et le sang du Laboratoire Viollier, formulaire de laboratoire et enveloppe affranchie et adressée à la société Viollier.

  • Information écrite au médecin de famille, formulaire médical à remplir par le médecin de famille qui le renvoie au SOL-DHR. Exemple de décompte Tarmed et fiche d'information précisant le nom, la date de naissance du receveur et sa caisse maladie.

 

Contenu du contrôle médical

A: Examen médical (en règle générale par le médecin de famille)

  • 2-3 Blutdruckmessungen in Folge, Gewichtskontrolle Prüfung auf Narbenbruch oder Bauchwandauswölbungen, Fragen nach sonstigen Beschwerden und der psychischen Verfassung.

  • Wichtig ist auch die Kontrolle der Medikamente, ev. Verordnung eines neuen Medikamentes oder Medikamente, die gestrichen oder nicht genommen wurden.

  • Die Kontrollen erfolgen in der Regel beim Hausarzt; eine Ausnahme machen Spender, denen die Niere im Inselspital Bern entnommen wurde. Die erste Kontrolle, 1 Jahr nach Spende, sollte in der ambulanten Sprechstunde der Nephrologie des Inselspitals erfolgen, in den darauffolgenden Jahren ebenfalls beim Hausarzt.


B: Urin-Untersuchung

  • Bei jeder Kontrolle sollte ein Urinstix im frischen Urin gemacht werden, falls dieser positiv ist (Blut oder Eiweiss anzeigt), muss das Urinsediment angeschaut werden.


C: Chemische Untersuchung (Labor der Viollier AG, Basel)

  • Wichtig ist, dass alle Blut- und Urinuntersuchungen im selben Labor (mit gleicher Methode) durchgeführt werden. Dadurch können Änderungen im Langzeitverlauf zuverlässiger erkannt und verglichen werden.

  • Untersucht werden im Blut und Urin das Kreatinin, sowie Eiweiss und Albumin im Urin.

  • Kreatinin im Blut misst die Funktion der belassenen Niere, Albumin im Urin gilt - falls es erhöht ist - als ein Frühwarnzeichen für die Schädigung der verbliebenen Niere.

 

Intervention des SOL-DHR Leiters

Die SOL-DHR Leitung kontrolliert die Blut- und Urinwerte aller Spendenden. Sollten sich auffällige Blut- oder Urinwerte zeigen, setzt sich der Leiter von SOL-DHR mit dem Spender und dem Hausarzt in Verbindung und macht eine Therapieempfehlung.
Falls erforderlich, wird eine zusätzliche Untersuchung durchgeführt.

 

Arztrechnung

Kostenträger für die Nachkontrollen ist die Krankenkasse des Organempfängers/ -empfängerin. Der Hausarzt schickt seine Rechnung für die Lebendspendernachkontrolle an das Lebendspenderregister SOL-DHR, das die Rechnung an die zuständige Krankenkasse des Organempfängers- empfängerin weiterleitet.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Schweizerisches Lebendspenderregister
Universitätsspital Basel
Petersgraben 4
4031 Basel
www.sol-dhr.ch

Ihre Ansprechperson:
Frau Christa Nolte